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Hausbootferien
Pontailler sur Saone

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Tag1:

Heute Morgen, Samstag den 25..06 haben wir uns gegen 8.00 Uhr im Goldenbühl getroffen und die letzten Vorbereitungen für die Ferienfahrt in Angriff genommen. Kaffee wurde gekocht und die beiden Fahrzeuge beladen. Nach einem reichhaltigen Frühstück und einem kleinen Spaziergang starteten wir gemütlich unseren Urlaub. Natürlich durften Sonnenbrillen und Hüte nicht fehlen. Diesmal sind mit Niro und Roger 2 MA dabei, für die Urlaub auf dem Hausboot etwas ganz neues und unbekanntes darstellt.
Sie Fahrt verlief mit Pausen und Vesper sehr ruhig und entspannt. Gegen 16.30 Uhr sind wir an unserem Startpunkt angekommen. Pontailler sur Saone. Es waren etwa 30 Grad und volle Sonne. Also perfektes Ferienwetter für unsere kleine Gruppe. Nachdem uns das Boot erklärt wurde, luden wir alles auf das Boot. Dieser Moment ist immer wieder eine Herausforderung.  Alle Kisten müssen auf das Boot und sofort ausgepackt werden. Wo können wir all unsere Sachen verstauen? Haben wir auch alles eingepackt was wir für die 7 Tage benötigen. Und natürlich ganz wichtig. Betten beziehen und unsere Schlafplätze für die Nacht vorbereiten. 
Bevor wir dann die Leinen einbrachten und den «Anker» lichteten sind Roger, Nadine, Michele und Sabine noch in den Supermarkt und in den Tabakladen gegangen um die letzten Besorgungen zu erledigen und einen Angelschein für Roger zu kaufen. 
Und dann war es soweit. Der Motor wurde gestartet und die Leinen «gekappt». Da meist nicht alles perfekt sein kann fing es genau in diesem Moment an zu stürmen und regnen. Wie geplant fuhren wir nur um 2 Kurven und suchten unseren Liegeplatz für die Nacht. Durch den Wind war das anlegen eine Herausforderung die jedoch mit viel Geduld und Humor durch Thorsten und Roger perfekt gemeistert wurde. 
Nach diesem ereignisreichen Tag gab es dann dass obligatorische Abendessen. Kartoffelsalat, Wienerle Baguette und Joghurt. Müde und zufrieden sind wir dann alle in unsere Betten gefallen. 

Tag 2:

Heute Nacht kühlte es genug ab, dass wir entspannt schlafen konnten. Ausser Nadine waren auch alle müde genug, um unsere Batterien aufzuladen. Da es auf dem Boot doch auch sehr hellhörig ist war Roger S. sehr früh wach und genoss zufrieden den Frühregen beim Angeln. Nach und nach wurden alle aktiv und gemeinsam frühstückten wir erneut ausgiebig unter Deck. Zu unserer Überraschung hatte der Supermarkt am Sonntagmorgen schon ab 7.30 Uhr geöffnet und wir konnten noch fehlendes Besorgen. Auf der Suche nach besserem Wetter führte uns unser Weg über Gray in Richtung Norden. Jetzt sitzen wir gesättigt und mit getrockneten Kleidern und Haaren im Boot und «Georg» schickt uns sein Lichtschwert mit Donner und Groll. Da Roger heute Morgen von Poseidon nicht beachtet wurden, gab es Spagetti Bolognese. Wenn das Boot heute Nacht durch Regen nicht geflutet wird, und auch das Lichtschwert uns verschont, melden wir uns morgen wieder mit lustigen Regengeschichten aus Frankreich. Frage von Sabine: Wo sind die Topflappen und die Gewürzgurken abgeblieben????

Tag 3:

Nachdem wir gestern Abend noch eine kurze " Wetterkrisen Sitzung " abgehalten haben, stand unsere Planung vom heute Morgen schon fest. Da wir jede WetterApp geöffnet haben, die wir kannten und uns alle die gleiche Vorhersagen zeigten. Regen für Montag, Dienstag und Freitag den ganzen Tag und sonst immer wieder Schauer beschlossen wir uns eine Plane zu besorgen. Und wo bekamen wir diese her???? In Gray. Deshalb fuhren wir heute in strömendem Regen ca. 12 km retour. Die erste Tour führte in den Bäcker, um Baguette und Croissants zu besorgen. Danach schnappte sich Sabine das Fahrrad und suchte mit Navi den nächsten Baumarkt. Da sie jedoch wie immer ihre Mühe mit rechts und links und natürlich auch mit Meterangaben hatte, fand sie statt dem Baumarkt den "Action* in Gray. Mit Händen und Füssen sowie Englisch Französischem Kauderwelsch konnte ihr der Angestellte mit einer blauen Plane weiterhelfen. Zurück im Boot wurde sie sofort montiert. Wir sind wirlich auf jede Situation bestens vorbereitet. Wir nutzten die Gelegenheit in der Stadt unsere Vorräte aufzufüllen weil uns unser weitere Weg in die Walachei führt. Als alles erledigt war und wir unsere Reise fortsetzten bekamen wir Überraschenden Besuch. Die Sonne zeigte sich das erste Mal wieder seit Beginn unsere Bootsreise und wurde von uns allen überschwänglich Begrüsst. Am Nachmittag konnten wir die angenehme Seite des Bootsfahren geniessen. Gemeinsam sassen wir an Deck, und liessen uns von dieser französischen Idylle verzaubern. Für die Nacht fanden wir einen sehr schönen und ruhigen Liegeplatz und bereiteten unser Abendessen vor. Dieses war die erste gemeinsame Mahlzeit an Deck. 

Zum krönenden Abschluss gab es den Liebling Dessert von unserem Chef. Die sagenumwobene "Stalder Schoggicreme". Natürlich durfte die geschlagene Sahne nicht fehlen. Dieses stellte sogar uns vor ein Problem, da es auf dem Schiff weder einen Mixer noch einen Schneebesen gibt. Lifehack: Man fülle Zucker und Sahne in eine PET Flasche, lege diese für 15 min. in das Gefrierfach und schüttelt sie dann 5 - 7 min. kräftig. Und siehe da : Es funktioniert. Ergebnis Sahne aus der PET Flasche. Wir sind begeistert und fühlen uns für jede weitere Herausforderung gewappnet. Mac Gyver lässt grüssen wenn das Internet funktioniert. Merke für zukünftige Ferienfahrten leere PET Flasche und Kabelbinder.... 

P.S. Zur Beruhigung von Sabine gab es im Intermarche auch Gewürzgurken. Nun ist es 23.00 Uhr um uns herum quaken Frösche und Kröten und der Nebel wabert in Schwaden um unser Schiff.